Philippsburger Kanupolo-Turnier

Großer Andrang herrschte wieder beim Polo-Turnier in Philippsburg. 30 Teams kämpften in 5 Klassen um Poakle und Urkunden. Mit dabei der WSV Lampertheim, der 3 Teams an den Start brachten. Die Schüler spielten wieder mal ganz vorne mit und erreichten den 3. Platz. In der Jugend gingen gleich zwei Teams an den Start. Sie erreichten den 4. und den 5. Platz. Und das obwohl sie am zweiten Tag auf 3 Teammitglieder verzichten mussten, die mit der Schule nach England fuhren.

Für die Schüler fing es leicht an, die ersten Spiele wurden mit 12:0 und 9:0 gewonnen. Der dritte Gegner kam aus Coburg. Seit Jahren gewinnen mal die Lampertheimer und mal die Coburger. Am Wochenende siegten wieder die Coburger. Es war ein hochklassiges Spiel zweier spielstarken Teams. Coburg legte vor, konnte sich aber nicht entscheidend absetzten. Die ersten Fünf der Hessen standen konzentriert in der Abwehr, doch wenn die Zuordnung hinten nicht stimmte, nutzen das die Coburger sofort aus. Auch ist das Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaft zu groß. Zur Zeit hat man vier vollwertige Spieler, die anderen Vier müssen mehr trainieren um das Team zu verstärken. Die Coburger waren auch in den Osterferien eine Woche in Italien zum Training. Das hat man dann auch gemerkt.
Leider besagte der Spielplan, das man gleich danach das Halbfinale spielen musste. Gegner waren die Mühlheimer vom SKF. Auch hier waren zwei gute Teams auf dem Wasser. Am Ende verließen die lampertheimer Akteure die Kräfte und das Halbfinale ging verloren. Nach ein paar Tränen waren sie beim Spiel um Platz 3 wieder voll da, denn der Gegner kam aus Philippsburg die in einer Spielgemeinschaft mit Horb spielen. Hier gingen sie strukturiert zur Sache und spielten vor den Augen des Auswahltrainers des Südkaders, Klaus Schmalenbach tolles Kanupolo. So legten sie gleich zwei Tore vor. Nach der Halbzeit waren sie kurz von der Rolle und Philippsburg kam bis auf einen Treffer heran. Doch dann legten sie noch einmal zu und siegten verdient mit 6:4.
Es spielten: Emily Bildat, Carolin Brechenser, Annika Adler, Tristan Schrank, Viktor Warkentin, Maurice Weidner, Daniel Fendrich und Michel Reiber

In der Jugendklasse wurden die 12 Lampertheimer in zwei gleichstarke Teams aufgeteilt. Es wurde deshalb so aufgeteilt, damit sich alle präsentieren konnten. Mit einem starken und einem schwächeren Team hätte man zwar um den Turniersieg spielen können, aber so konnten die besseren die schwächeren Spieler unterstützen. Das Konzept ging auch auf, denn es zeigte sich das Spieler aus der zweiten Reihe in der richtigen Zusammensetzung sehr gute Leistungen erzielten. Und man sah auch wer die wahren Teamplayer sind, die alle Spieler gemäß ihren Möglichkeiten einsetzten konnten.
Denn dieses Turnier war auch Qualifikationsturnier für den Deutschland-Cup. Die besten acht Spieler werden den Süden dort vertreten. So konnte Auswahltrainer Bernd Brechenser viele Rückschlüsse auf sein zukünftiges Team finden und sicherlich eine starke Mannschaft bilden können. Ein wenig schmerzt allerdings, dass zwei seiner besten Spieler nicht dabei sein können.
Es spielten aus Lampertheim: Lukas Lutz, Mahto Weyand, Franz Köster und Michael Vetter.

Gespannt wartet die Lampertheimer Kanupolo-Familie nun darauf, wer sich für den Deutschland-Cup qualifiziert hat und den Süden gegen viele ausländische Teams vertreten darf.

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